Das Glas

Magische Juwelen

Das vielfarbige Glas, das zur Herstellung der "Magischen Juwelen" benötigt wird, wird in Seattle gefertigt und wurde ursprünglich für das Hubble-Weltraumteleskop (HST = Hubble Space Telescope) und für Interferenzfilter im Laser entwickelt. Das tonnenschwere HST wurde erstmals im April 1990 mit der Space-Shuttle-Mission STS-31 gestartet und am nächsten Tag aus dem Frachtraum der Discovery ausgesetzt. Seither wird die Technik ständig verbessert und die Bildqualität aus dem Orbit ist inzwischen hervorragend. Das Teleskop entstand in Zusammenarbeit der NASA und der ESA und wurde nach dem US-Astronomen Edwin Hubble benannt.

Einige der vom Hubble-Teleskop aufgenommenen Bilder wurden inzwischen in Filmen benutzt, sind also nicht am Computer entstanden, sondern in der Realität.

An der Entwicklung der Spiegelteleskope waren aber auch schon maßgeblich beteiligt: Isaac Newton (1643-1727) und Wilhelm Herschel (1738-1822). Mit dem Verfahren zur Herstellung des vielfarbige Glases durch Aufdampfen von einem dünnen Silberfilm auf Glas hat sich schon Justus von Liebig (1803– 875) beschäftigt.

Dieses Glas wird als "Zweifarbenglas" bezeichnet, was sich auf die übertragene und die reflektierte Farbe bezieht. Eine dünne, dielektrische Beschichtung auf dem Glas ist für die Selektivität der Farbwahrnehmung verantwortlich. Sie beruht physikalisch auf Interferenzen (Überlagerungen) zwischen den auffallenden und im Glas mehrfach reflektierten Wellen des Lichtes. Diese Interferenzen basieren auf einer hohen Lichtdurchlässigkeit des Glases, die nahezu absorptionsfrei ist.

Ein ähnlicher Effekt ist in der Natur auch bei Opalen, bei verschieden-farbig schillernden Pfauenaugen, bei Öllachen oder Seifenblasen zu be-obachten – physikalisch "Farben dünner Schichten" genannt.

Die Beschichtung des Glases mit dünnsten, farberzeugenden Schichten erfolgt in einem Vakuumraum mit verschiedenen speziellen Geräten, die den Prozess überwachen und steuern. Das Resultat ist ein hig-tech optisches Glas mit verblüffendem Farbenspiel. Dabei verändert jegliche Änderung des Lichteinfalls, des Blickwinkels, der Raumbeleuchtung oder der Glasunterlage die Farbwahrnehmung in Abhängigkeit der durchge-lassenen bzw. reflektierten Frequenzen der unterschiedlichen Farben des Lichtes.

Schmuck

Schmuck

Künstler entdeckten die Möglichkeit aus diesem Glas mit einer eigenen Technik auch besonderen und wertvollen Schmuck herzustellen. Die Schichten auf dem "Zweifarben-Glas" sind sehr anfällig für Kratzer, Öle, Kleber, etc. Aber der Schmelzprozess produziert nicht nur faszinierende Effekte, sondern beseitigt auch diese ganzen Probleme, da dadurch das Glas und die beschichteten Materialien molekular gebunden werden.

Die Farben, auch bei Verwendung von identischem "Zweifarben-Glas" , können sich dabei wieder verändern oder sich z. B. die Farbe rot häufig in ein nicht erwünschtes orange oder pink verwandeln. Durch be-stimmte Farbbeigaben, vor allem aber durch Beigaben von wertvollen Edelmetallen wie 14ct Gold, Feinsilber, Agentium Silber, Titan, Chrom, Kupfer, etc. können die Reflektionen noch mehr verstärkt und auch durch spezielle Schmelzarten metallische Effekte erzeugt werden.

Jedes Teil dieses Schmuckes ist ein wundervolles, schillerndes und sich farblich ständig veränderndes Kunstwerk aus den Bereichen der Natur, der Optik und der Raumfahrt und die Gesamtherstellung hat neben Künstlern schon viele berühmte Forscher beschäftigt.

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